MENU
Startseite > Beteiligungsprozesse ↓
Beteiligungsprozesse auf Facebook

Hallo,

wir sind nun auch auf Facebook zu finden - like!

https://de-de.facebook.com/Linie21

Doku '03 Plakat I

Doku '03 Plakat II

Kinder- und Jugendbeteiligung an der Stadtplanung

Kinder und Jugendliche als „Experten in eigener Sache“ für die Gestaltung ihres Lebensraums bringen neue und andere Aspekte und Perspektiven in die Entscheidungsprozesse ein. Sie kennen die Problemzonen ihres Bereichs oft genauer als „Profi-Experten“ und besitzen genügend Phantasie und Kreativität, um Lösungsmöglichkeiten zu finden. Werden sie in die Planung von Spielplätzen, Wohnumfeld und Verkehrswege einbezogen, fühlen sie sich und ihre Interessen ernstgenommen. Planungsfehler, die mit hohen Kosten verbunden sind können vermieden werden. Die Identifikation mit dem neugestalteten Außenraum steigt und Zerstörung wird vorgebeugt.

Das Projekt 'Linie 21'

Serena Kniesz-Netlau und Christiane Wiese führen den Arbeitsbereich Kinder- und Jugendbeteiligung im Jugendumweltbüro Hannover bei JANUN.

Serena (serena.kniesz@janun-hannover.de) und Christiane (christiane.wiese@janun-hannover.de) sind unter der Tel. 0511-59091913 bzw. 0511-59091916 zu erreichen.

Unsere Arbeit wird vom Fachbereich Jugend und Familie und dem Agenda 21-Büro der Stadt Hannover gefördert.

Unsere Arbeitsweise:

Als mobiler Arbeitsbereich sind wir vor Ort und kooperieren mit den sozialen und kulturellen Einrichtungen im Stadtteil. Den Projekten entsprechend arbeiten wir mit kreativen, kind- und jugendgerechten Methoden (Modellbau, Metaplan...) die Spaß machen. Jedes Beteiligungsvorhaben wird auf die Situation vor Ort abgestimmt.

Wir verstehen uns als erwachsene PartnerInnen der Kinder und Jugendlichen, die zwischen den Sach- und Planungszwängen der Erwachsenen und den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen vermitteln.

Kinder- und Jugendbeteiligung bei JANUN

Kinder und Jugendliche sind die eigentlichen Experten für die Gestaltung ihres Lebensraums. Werden sie in die Planung von Spielplätzen, Wohnumfeld und Verkehrswegen einbezogen, werden ihre Interessen endlich ernstgenommen und Planungsfehler können vermieden werden. Mit einem für die mobile Jugendarbeit umgebauten Linienbus fahren wir zu den Orten und Plätzen in der Stadt auf denen sich Jugendliche und Kinder aufhalten. Im Sinne des sozialen und ökologischen Aspekt der nachhaltigen Stadtentwicklung setzen wir uns für die Förderung der Mitbestimmung von Kinder und Jugendlichen ein, so wird ermöglicht mitgestaltend am Gemeinwesen Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen.
Von uns werden kind- und jugendgerechte Methoden eingesetzt, die Spaß machen. Das Bauen von Modellen und Anfertigen von Zeichnungen und Stadtteilerkundungen mit Videogerät und dem Fotoapparat gehören dazu.

Im letzten und in diesem Jahr sind verschiedene Kinderbeteiligungsprojekte zur Spiel- und Bolzplatzplanung in Kooperation mit dem Grünflächenamt vom Jugendumweltbüro durchgeführt worden. Z.Zt. setzen wir im Auftrag des Bezirksrat Vahrenwald- List ein Schulwegsicherungsprogramm in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen im Stadtteil um. Auch die Beteiligung von Kindergartenkindern an der Gestaltung ihres Kindergartenaußengeländes und die Durchführung einer Wunschsammlung zur Konzeption des Kleinen Jugendtreffs, dessen Trägerschaft JANUN übernommen hat, gehörte zu den durchgeführten Projekten der letzten Zeit. Im Frühjahr und Sommer wird unser Team die Kinderbeteiligung zur Umgestaltung des Spielparkgeländes im Roderbruch durchführen. Die Beteiligungsaktion findet im Rahmen des Kinderstadtprojekts statt, das von verschiedenen Institutionen im Stadtteil organisiert wird. Die Veranstalter rechnen damit, daß ca. 600 Kinder auf dem Gelände des Spielparks teilnehmen werden.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen für sie relevanten Entscheidungen innerhalb der Stadtplanung auszuweiten. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Hannover ist bislang auf einzelne kommunale Bereiche beschränkt. Beteiligung muß jedoch als Querschnittsaufgabe verstanden werden, damit Kinder und Jugendliche in allen für sie relevanten Entscheidungen innerhalb der Stadtplanung einbezogen werden. Zu diesem Zweck muß der interdisziplinäre Austausch und die Koordination der verschiedenen Ebenen (Politik, Verwaltung, Partizipationsagenten) im Beteiligungsprozess optimiert werden.