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Das Projekt Traumreise

Ein Angebot für einen Projekttag für Schulklassen ab der 9. Jahrgangsstufe.

Anerkanntes Unterrichtsbeispiel des Curriculum Mobilität

Reiseplanung nach Kriterien der Umwelt- und Sozialverträglichkeit

2002 wurde von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr des Ökotourismus" erklärt. 10 Jahre nach Rio wird nun über Strukturen und Auswirkungen eines der weltgrößten Wirtschaftsfaktoren diskutiert. Sowohl die Tourismuswirtschaft als auch Nichtregierungsorganisationen, Veranstalter und Menschen aus Zielgebieten diskutieren bei verschiedenen großen und kleinen Konferenzen darüber, wie die Zukunft dieser Branche nachhaltig zu gestalten ist. Es wurden und werden Kriterien entwickelt und Initiativen gestartet. Denn eines ist klar: der Tourismus ist auf eine intakte Umwelt und Sozialstruktur angewiesen: saubere Strände, idyllische Berglandschaften, geschützte Tier- und Pflanzenreservate, exotische Kulturen, gute Luft usw. sind die Attraktionen der Urlaubsgebiete.

Die „Öffentlichkeit", also die Reisenden - die Kunden - erfahren von neuen Konzepten und Möglichkeiten bislang wenig, obgleich dieses Thema alle Menschen betrifft, die irgendwann einmal in Urlaub fahren.

Es hat also einen guten Platz im Bereich der Allgemeinbildung, in der Schule.

Hier möchten wir uns an Jugendliche in einer Altersgruppe wenden, da sie bald selbst ihre Reisen planen werden.

Der Projekttag (6-8 Unterrichtsstunden), den wir Schulklassen anbieten, soll zum Reisen ermutigen, denn der Austausch und die Begegnung der Kulturen - der „Blick über den Tellerrand" - sind wichtige Elemente unserer heutigen Welt-Gesellschaft. Die Basis hierfür bilden die Grundlagen der Nachhaltigkeit wie sie in der Agenda 21 und deren Nachfolgepapieren benannt sind. Es gilt Schäden an Umwelt und Sozialstrukturen zu vermeiden und dabei ein zukunftsfähiges Wirtschaften überall auf dieser Welt zu ermöglichen bzw. zu fördern.

Foto: Schild im Langtang-Himal, Nepal, Sabine Meyer

Ziele:

  1. Die Bewusstmachung der Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und Umwelt:
  • Ökologie der Anreise und der Destination;
  • Einflüsse auf Sozialstruktur und lokale Kultur;Kultur- und sozialer Austausch zwischen Reisenden und Einheimischen, insbesondere bei Fernreisen in Entwicklungs- oder Schwellenländer;
  • Reflexion des eigenen Freizeitverhaltens unter den Gesichtspunkten: umwelt-, sozial-, kulturverträglich.
  1. Anleitung zu Informationsauffindung von Hintergrund und Angeboten im Bereich nachhaltiges Reisen sowie dessen Bewertung