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Satzung JANUN e.V. Region Hannover

 

Fassung: 1. Änderung 24.2.96

2. Änderung vom 17.03.06

3. Änderung vom 02.05.2011

 Satzung für das

 

JugendAktionsNetzwerk Umwelt- und Naturschutz e.V.

 

1 Name und Sitz des Vereines

Der Verein heißt JugendAktionsNetzwerk Umwelt- und Naturschutz und trägt nach der Eintragung ins Ver­einsregister den Namenszusatz e.V.

Er hat seinen Sitz in Hannover.

Er ist Rechtsnachfolger des nicht eingetragenen Vereines JugendAktionsNetzwerk Umwelt- und Natur­schutz in Hannover.

2 Ziele

Das JugendAktionsNetzwerk Umwelt- und Naturschutz verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinützige sowie überparteiliche und überkonfessionelle Ziele im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Aufgaben des Vereins sind insbesondere:

a)     die Förderung der Entwicklung von Jugendlichen zu selbständigen Persönlichkeiten und kritischen Bür­gerinnen und Bürgern,

b)    die Gewinnung von Jugendlichen und Kindern zu selbständigen Aktivitäten im Natur- und Umweltschutz,

c)     öffentliches Vertreten und Verbreiten der Gedanken des Natur- und Umweltschutzes,

d)    die Information und Weiterbildung der Mitglieder und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Fra­gen des Natur- und Umweltschutzes sowie der Jugendarbeit,

e)     die Einwirkung auf Gesetzgebung und Verwaltungen gemäß den genannten Aufgaben,

f)     die Erhaltung, Schaffung und Verbesserung der Grundlagen für das Leben von Menschen sowie einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt,

g)    die Zusammenarbeit mit Verbänden, Initiativen und Gruppen, die ganz oder teilweise gleiche oder ähnli­che Ziele wie das JugendAktionsNetzwerk Umwelt- und Naturschutz verfolgen, insbesondere mit der Ju­gendAktion Natur- und Umweltschutz Niedersachsen e. V.

h)     der Einsatz für die Völkerverständigung im Rahmen internationaler Jugendprojekte

i)      die Förderung der Gesundheit der opfer radioaktiver Verstrahlung durch die Durchführung von Hilfsmaßnahmen

j)      Kooperation mit Schulen zur pädagogischen und erzieherischen Begleitung und Betreuung von SchülerInnen im Sinne nachhaltiger Bildungsziele

 

3 Finanzen

3.1

Das JugendAktionsNetzwerk Umwelt- und Naturschutz finanziert sich durch Zuschüsse und Spenden öffent­licher und privater Geldgeber.

Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Ver­eines dürfen nur zur Umsetzung der Vereinsziele verwendet werden. Die Mitglieder des Vereines erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines, eine Kostenerstattung verauslagter Gelder ist möglich. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen aus dem Vereinsvermögen begünstigt werden.

3.2

Bei Wegfall des Zwecks oder Auflösung oder Aufhebung des Vereines fällt das Vermögen des Vereines nach Abdeckung aller eventuellen Verbindlichkeiten an die JugendAktion Natur- und Umweltschutz Nieder­sachsen (JANUN) e.V., die es außschließlich und unmittelbar zu jugendpflegerischen Zwecken zu verwen­den hat.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

4 Mitgliedschaft

4.1

Die Mitgliedschaft entsteht durch die Willenserklärung, bei der Umsetzung der

Vereinsziele helfen zu wollen, und bedarf der Entgegennahme durch eine Sprecherinn oder Sprecher. Die Mitgliedschaft kann durch Beschluß des Sprecherrates verweigert werden. Dieser führt eine Liste der Ver­einsmitglieder.

4.2

Die Mitgliedschaft endet

a) durch die entsprechende einseitige Willenserklärung des Mitgliedes.

b) durch Beschluß der Mehrheit der Sprecherinnen und Sprecher. Diese kann nur Mitglieder ausschließen, die mindestens einmal nicht auf einer Vollversammlung erschienen sind.

c) durch Beschluß der Vollversammlung mit Zweidrittelmehrheit, wenn ein Mitglied grob den Vereinszielen zuwiderhandelt.

 

5 Form der Mitarbeit

Die Mitglieder sollen sich in themen-, orts- oder projektbezogenen Arbeitsgruppen organisieren. Über die Anerkennung einer Arbeitsgruppe entscheidet auf Antrag der Sprecherrat. Er führt eine Liste der anerkann­ten Gruppen.

 

6 Entscheidungsstrukturen

Jedes Mitglied ist dazu aufgefordert, am Entscheidungsprozeß mitzuarbeiten. Daher tagen alle Gremien grundsätzlich öffentlich. In Ausnahmefällen kann auf Beschluß das Treffen nicht öffentlich sein.

Grundsätzlich sind alle Abstimmungen und Wahlen nicht geheim, auf Antrag wird geheim abgestimmt.

Bei allen Vollversammlungen und Sitzungen des Regionalrates und des Sprecherrates wird ein Protokoll geführt. Protokolle sind von zwei Sprecherinnen bzw. Sprechern zu unterzeichnen.

Alle Räte und Versammlungen entscheiden normalerweise mit einfacher Mehrheit.

6.1 Die Vollversammlung

6.1.1

Mindestens einmal pro Jahr findet eine Vollversammlung statt. Sie ist das höchste Entscheidungsgremium. Zu ihr werden mindestens vier Wochen vorher alle Mitglieder durch den Vorstand schriftlich eingeladen, wo­bei die Tagesordnung mitgeteilt wird.

Zusätzliche Vollversammlungen mit gleichen Fristen und Verfahren sind einzuberufen, wenn:

a) der Sprecherrat es beschließt,

b) es ein Fünftel der Mitglieder beim Sprecherrat beantragt.

6.1.2

Die Vollversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme von Berichten,

b) Wahl und Entlastung des Sprecherrates,

c) Beschluß über die Einstellung von Hauptamtlichen,

d) Wahl und Entlastung von zwei Kassenprüferinnen bzw. Kassenprüfern,

e) Beschlüsse über die Satzung und Ordnungen und evtl. Änderungen, sowie die Vereinsauflösung,

f) bei Bedarf Diskussion und Empfehlung inhaltlicher Schwerpunkte.

6.1.3

Stimmberechtigt auf der Vollversammlung sind alle Mitglieder.

Jede/r Stimmberechtigte hat nur eine Stimme.

Bei Beschlüssen zu 6.1.2 e) bedarf es einer Zweidrittelmehrheit aller anwesenden Mitglieder.

 

6.2 Der Regionalrat

6.2.1

Der Regionalrat tritt in einem Fall nach 6.3.2 d) Satz 2 auf Antrag der betroffenen hauptamtlichen Mitarbei­terin bzw. des betroffenen hauptamtlichen Mitarbeiters zusammen. Zum Regionalrat muß durch den Spre­cherrat innerhalb von sieben Tagen nach Eingang des Antrags mit einer Zwei-Wochen-Frist eingeladen werden.

6.2.2

Aufgabe des Regionalrates ist die endgültige Entscheidung über eine vom Sprecherrat ausgesprochene, nicht betriebsbedingte Kündigung.

Der betroffenen hauptamtlichen Mitarbeiterin bzw. dem betroffenen hauptamtlichen Mitarbeiter und dem Sprecherrat ist die Möglichkeit zu geben, ihre Position darzulegen.

Von der weiteren Beratung und der Entscheidung werden hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereines auf Antrag einer oder eines Stimmberechtigten ausgeschlossen.

6.2.3

Im Regionalrat stimmberechtigt sind:

a) jeweils zwei Delegierte aus jeder Arbeitsgruppe.

b) die Sprecherinnen und Sprecher.

 

6.3 Der Sprecherrat

6.3.1

Der Sprecherrat unterstützt und koordiniert die Arbeit des Vereines nach Maßgabe der Satzung und der Be­schlüsse der Vollversammlung.

Er besteht aus

a) mindestens drei gleichberechtigten Vertreterinnen bzw. Vertretern; sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB und sind jeweils allein vertretungsberechtigt. Die Vertreterinnen und Vertreter müssen volljäh­rig sein und bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

b) den Beigeordneten.

Seine Mitglieder führen die Bezeichnung "Sprecherin" bzw. "Sprecher". Die Mehrheit der Sprecherinnen bzw. Sprecher muß volljährig sein.

6.3.2

Aufgaben des Sprecherrates sind

a) der Informationsaustausch.

b) Entscheidungen über die Verwendung der Vereinsmittel nach Maßgabe dieser Satzung.

c) verbandspolitische Entscheidungen.

d) Entscheidungen über die Gestaltung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit hauptamtlichen Mit­arbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Dienst- und Fachaufsicht über selbige. Gegen eine nicht be­triebsbedingte Kündigung kann die betroffene hauptamtliche Mitarbeiterin bzw. der betroffene hauptamt­liche Mitarbeiter Beschwerde beim Regionalrat einlegen.

e) Diskussion und Entscheidungen über inhaltliche Schwerpunkte der Vereinsarbeit.

f) Delegation von Aufgaben, die er selber nicht wahrnimmt.

g) Benennung einer oder eines Finanzbeauftragten.

h) die Vorbereitung der Vollversammlung.

i) die Umsetzung von Beschlüssen der Vollversammlung.

6.3.3

Stimmberechtigt im Sprecherrat sind alle anwesenden Mitglieder des Vereines. Die einfache Mehrheit der anwesenden Sprecherinnen und Sprecher kann gegen Beschlüsse des Sprecherrates ein Veto einlegen und den Beschluß aufheben.

Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereines werden auf Antrag einer Sprecherin oder ei­nes Sprechers von der Besprechung und Entscheidung von Personalfragen ausgeschlossen.

 

7 Auflösung des Vereines

Der Verein kann nur aufgelöst werden, wenn zwei Drittel seiner Mitglieder in einer Vollversammlung anwe­send sind und mindestens drei Viertel dieser Mitglieder für eine Auflösung stimmen.

Sind weniger als zwei Drittel der Mitglieder anwesend, so ist eine neue Vollversammlung gemäß 6.1.1 ein­zuberufen, auf der mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder die Auflösung beschlossen werden kann.

 

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 19.6.1994

1. Änderung: Absatz 3.1. Satz 5       vom 24.2.1996

2. Änderung Absatz 2. Ergänzung Punkte h) und i)vom 17.03.06

3. Änderung Absatz 2. Ergänzung Punkt j) vom 02.05.2011