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Bei JANUN kannst Du mitmachen...

...so viel und so lange Du willst. Mitgliedsbeiträge und all das gibt es bei uns nicht. Einfach reinschnuppern und schauen, ob es Dir gefällt. Zumeist treffen sich die Aktiven und Interessierten in Arbeitsgruppen, regelmäßig oder je nach Bedarf. JedeR legt dabei für sich selber fest wie sehr er/sie sich engagieren will.

Über Neugierige freuen wir uns immer...

Wir sind offen für neue Ideen, Themen, Projekte und unterstützen Dich gerne, falls du eine eigene Idee mitbringst. Alle Projekte werden von jungen Menschen mit Unterstützung von zwei hauptamtlichen Bildungsreferenten und FÖJlerInnen (TeilnehmerInnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres) entwickelt und umgesetzt.

Aktiv werden und mitmachen kannst Du in einer unserer Projektgruppen:

TemperaTOUR – die Klimastadtführung

Wie viel CO2 steckt in einem Steak? Wie lang war die Reise einer Jeans, bevor sie in den Laden kam? Wie weit komme ich mit einem Gramm CO2 wenn ich im Auto, Zug oder Flugzeug sitze. Unsere Klimastadtführung „TemperaTOUR“ deckt auf; mitten in der Innenstadt oder zu Gast in der Schule.

Globalisierung und Umweltschutz – KonsuMensch-Stadtführungen

Markenprodukte haben eines gemeinsam: Sie werden unter ökologisch und sozial katastrophalen Bedingungen hergestellt. Durch unsere interaktive Stadtführung in Hannovers Innenstadt, die vor allem für Schulklassen angeboten wird, klären wir über die Folgen des Massenkonsums auf. Ergänzt wird unser Angebot durch Workshops zu den Themen Fairer Handel oder Mode & Nachhaltigkeit

AK Weltreise

Gemeinsam mit jungen Erwachsenen, die in anderen Ländern aufgewachsen sind oder längere Zeit dort gelebt haben, entwickeln wir Workshops für Schulklassen. Unsere Intention ist, Brücken zu bauen. Während der Workshops werden Spuren der Herkunftskulturen und Begegnungmöglichkeiten, hier in Hannover, sichtbar gemacht.

Zielgruppe: Schulklassen von 1. bis 9. Klasse;

andere interessierte Gruppen sind zum Beispiel Kitas und Konfirmanden.

Mit Kindern in die Natur

Ein kleines Waldstück mit einer Hütte steht in der Nähe der Wietze bei Bissendorf, ein kleines Tipidorf mit einem verwilderten Garten befindet sich bei Barsinghausen, außerdem gibt es einen großen Garten in Hannover-Anderten. Das sind unsere Außenstandorte, an denen jedes Jahr rund 50 Naturerlebnisangebote durchgeführt werden, einige davon auch mit Übernachtung und in Kooperation mit Schulen oder Kindergärten. Auch Kindergeburtstage zu den Themen Indianer und Naturforscher können dort gefeiert werden. In einer Grundschule in Hannover leiten wir zwei UmweltAGs.

Kinderumweltgruppe

Unter Federführung des NABU Hannover treffen sich samstags einmal im Monat 11-14-jährige Kinder zu Aktionen in der Natur. Im Moment richtet sich die Gruppe ihr "Hauptquartier " auf dem Gelände des von JANUN getragenen AbenteuerNaturGartens ein und arbeitet tatkräftig bei der Gestaltung der Fläche mit.

Nähere Informationen zur Gruppe sind unter www.nabu-hannover.de/naju-aktuell.html zu finden.

Klima und Bildung

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Workshops rund um das Thema Klima, die JANUN, Schulen und anderen Gruppen anbieten. Darunter sind auch selbst entwickelte Spiele wie HotSpot. Regelmäßig laden wir junge VertreterInnen der indigenen Völker des Nordens ein, um in Schulen über die Folgen des Klimawandels in der Arktis zu berichten.

NABIB

Naturnah und naturverträglich die Freizeit gestalten. Das ist das Motto dieser Arbeitsgruppe, die Ausflüge in die Natur anbietet, mit dem Fahrrad oder Kajak, Pilze suchend oder kletternd.

AK Umweltfortbildungen

Unseren TeamerInnen und alle Interessierten bilden wir regelmäßig zu umweltpädagogischen Themen fort. Umweltpädagogische Fortbildungen haben wir auch bereits in Weißrussland, Polen und in Serbien angeboten. Außerdem entstand in Zusammenarbeit mit dem Schulbiologiezentrum Hannover und unserer Partnerorganisationen in Weißrussland eine russischsprachige DVD mit pädagogischen Materialien zum Thema Klima und Energie.

Seminare und Freizeiten

Zu den unterschiedlichsten Themen veranstalten wir Seminare; Von Atomkraft über Projektmanagement bis Klimaschutz. Außerdem organisieren wir Fahrten wie zur EU nach Brüssel oder zum Thema Stadtökologie nach Kopenhagen.

Erlebniscamp - Indianerprojekt

Auf dem weitläufigen, naturnahen Gelände eines Seminarhauses bei Barsinghausen stehen unsere fünf großen Indianer-Tipis. Dort führen wir für Kinder und jüngere Jugendliche Workshops und Freizeiten durch. Dabei dreht sich alles um die Themen „Indianer & Natur“.

AK Familien

Junge Familien haben sich bei JANUN zusammen getan, um ihre Freizeit naturnah zu gestalten. Gemeinsam planen sie Ausflüge in die Natur und mehrtägige Freizeiten.

Orchester Radikale – sag es mit Musik

Aktionsmusik selbst gemacht... so haben wir bereits drei mal musikalisch den „Friedhof der Lieder“ eröffnet und Lieder zu Grabe getragen, die bei einer Klimaerwärmung keinen Sinn mehr machen werden. „Ich möchte ein Eisbär sein ...“, „Tulpen aus Amsterdam ...“ gehörten dazu. Zur Zeit gründet sich ein richtiges Prostestorchester, das Orchester Radikale.

Rund um die Welt aktiv - Internationale Jugendbegegnungen

Jährlich veranstalten wir rund zehn internationale Jugendbegegnungen. Wir verreisen selbst und laden unsere Partnerorganisationen zu uns ein. Dabei versuchen wir im Rahmen der Fahrten immer konkrete Projekte zu realisieren. Aktuell haben wir Partnerorganisationen in Grönland, Serbien, Sibirien, der Autonomen Republik MariEl in Russland, Weißrussland, Ukraine, Kurdistan, West Papua und in Norwegen.

AK Kurdistan

Zu allen Partnerländern halten Ehrenamtliche den Kontakt. Besonders vielfältig ist das Engagement gerade im Kurdistanprojekt. Es werden Jugendbegegnungen geplant, eine Broschüre erarbeitet und Hilfsaktionen für ein Frauenhaus vor Ort gestartet.

Atomkraft und Tschernobyl

Wir beteiligen uns an Aktionen und Kampagnen gegen Atomkraft und organisieren öffentliche Veranstaltungen zu atompolitischen Themen. Wir unterstützen seit 17 Jahren Hilfsprojekte in der weißrussischen Tschernobylzone durch Benefizaktionen. Näheres dazu unter www.ostwestbruecke.de

SprecherInnenrat – auch hier kann Mensch mitarbeiten

Einmal im Monat trifft sich der SprecherInnenrat, der aus dem Vorstand und allen interessierten Mitgliedern besteht. Gemeinsam werden wichtige Entscheidungen getroffen und neue Ideen ausgebrütet.

AK Kurdistan

Zu allen Partnerländern halten Ehrenamtliche den Kontakt. Besonders vielfältig ist das Engagement gerade im Kurdistanprojekt. Es werden Jugendbegegnungen geplant, eine Broschüre erarbeitet und Hilfsaktionen für ein Frauenhaus vor Ort gestartet.

Indianerprojekt

Worte vorweg:

Mit dem Begriff "Indianer" sind wir nicht glücklich.

Denn, Indianer gibt es eigentlich nicht. Landläufig werden so die Menschen in Nordamerika genannt, die vor den Europäern schon dort gelebt haben. Und von den Europäern stammt auch der Begriff "Indianer". Er fasst Menschen mit den unterschiedlichsten Sprachen, Kulturen, Lebensgewohnheiten und Religionen zusammen.

Selber bezeichnen sie sich als Cree, Lakota, Hopi ... und während unserer Workshops versuchen wir auch möglichst viele dieser Selbstbezeichnungen zu nutzen und deutlich zu machen, wie vielfältig die Kulturen einmal waren und teils immer noch sind.

Von Indianern lernen

Kinder und Jugendliche entdecken fremde und eigene Welten

Im und rund um die Tipis lernen die Kinder durch Geschichten am Lagerfeuer, alte indianische Spiele, Bogenschießen und Bastelaktionen eine Menge über die Kultur und Lebensweise der Indianer. Dabei geht es auch darum zu überlegen, was wir von den Indianern lernen können. Kindergartengruppen und Schulklassen können dort erlebnisreiche Tage verbringen und auch Kindergeburtstage zum Thema Indianer können dort gefeiert werden.

Jahrelang wurden von JANUN internationale Jugendbegegnungen mit Lakota-Indianern in den USA und Cree in Kanada durchgeführt, so dass es bei JANUN Menschen gibt, die sich intensiv mit indianischen Kulturen beschäftigt haben und selber mehrfach vor Ort auf indianischen Reservationen in Familien mit gelebt haben.

Details:

Für viele Kinder und Jugendliche repräsentieren Indianer wesentliche menschliche Werte und einen respektvollen Umgang mit der Natur. Auch wenn dieses Bild stark durch Klischees geprägt ist, so sind diese nicht komplett aus der Luft gegriffen. Das Indianer angeblich keinen Schmerz kennen, wollen wir nicht vermitteln. Aspekte traditioneller indianischer Lebensregeln aber können ein guter Aufhänger dafür sein, dass sich z.B. eine Schulklasse oder Gruppe damit auseinandersetzt, wie sie als Gruppe miteinander umgehen und welche eigenen Regeln sie sich geben möchte. Kombiniert werden diese Themen mit erlebnisreichen Stunden im Tipi und in der naturnahen Umgebung.

Feuer machen, auf dem offenen Feuer kochen, Bogenschießen, indianische Spiele spielen, Schleichen und Zeichensprache lernen, indianisch tanzen oder Eßbares in der Natur finden - dies sind einige Programmbeispiele. Was wir nicht wollen und dürfen ist, religiöse und spirituellen Riten durchführen, da uns dies nicht zusteht und Religion und Spiritualität Privatsache der TeilnehmerInnen und ihrer Familien ist.

Ein konkretes Beispiel der Umsetzung:

Jede der 15 Stangen eines Lakota-Tipi repräsentiert eine wichtige Lebensregel, die für das Miteinander wichtig ist, so z.B. Lernbereitschaft, Respekt, Gleichberechtigung, Dankbarkeit... Die TeilnehmerInnen bekommen erklärt, das jede Stange eine Lebensregel repräsentiert. Sie bekommen aber nicht gesagt, welche dies sind. In Kleingruppen sollen sich die TeilnehmerInnen damit beschäftigen, welche fünfzehn Regeln ihnen selber wichtig sind und welche sie für die gemeinsame Zeit und vielleicht darüber hinaus, aufstellen wollen. Die Kleingruppen einigen sich dann gemeinsam auf 15 Regeln und bekommen abschließend erzählt, auf welche Regeln die Lakota vor vielen Jahren gekommen sind.

Das Programm

Das Programm kann nach den Interessen der Gruppen aus verschiedenen inhaltlichen Bausteinen zusammengestellt werden:

Meine Gruppe und ich : Lebensregeln der Indianer und der Umgang miteinander

•Talking Sticks gestalten - in der Gruppe diskutieren und entscheiden "lernen"
•Indianische Namensgebung - jedeR ist etwas Besonderes
•Gesichtsbemalungen und was sie ausdrücken - Stimmungen künstlerisch wiedergeben
•Die Regeln der Tipistangen - unsere eigenen Spielregeln entwickeln
•Respekt und Rücksichtnahme üben

Umgang mit Natur

•Natur aus indianischer Sicht gesehe
•Feuer machen
•Essbare Natur - was man alles essen kann
•Orientierung in der Natur
•Natur erleben und schleichen lernen

Indianische Kultur früher und das Leben der Indianer heute

•Indianische Feste und Traditionen im Vergleich zu unseren eigenen
•Leben im Tipi
•Diavortrag: Das Leben heute auf einer Indianerreservation
•Indianische Geschichten erzählen & Lernen durch Geschichten

Kreativ & Kochen

•kleine Modelltipis bauen
•Traumfänger basteln
•Indianische Rezepte ausprobieren und auf dem Feuer zubereiten
•Indianische Zeichensprache kennenlernen: Welche Zeichen kennen/benutzen wir im Alltag? Selber Zeichen für eine
•Zeichensprache erfinden

Sport & Spiel

•traditionelle indianische Spiele spielen und ihre Bedeutung kennenlernen
•Versteck - und Schleichspiele
•Bogenschießen & Wurfspiele
•Lasso werfen

Programmlänge

Die Programmlänge kann individuell festgelegt werden. Folgende Längen bieten sich an:

•Vor - oder Nachmittag (3 - 4 Stunden)
•Tagesveranstaltung (6 - 7 Stunden)
•Veranstaltung mit einer Übernachtung
•Veranstaltung mit zwei Übernachtungen (z.B. Wochenende)

Zielgruppen

Kindergartengruppen, Schulklassen, Ferienpassangebote, Kinder - und Jugendgruppen von Jugendverbänden, Jugendzentren, Kirchengemeinden etc.

Unsere Tipistandorte

- im Abenteuernaturgarten in Kirchrode
- auf dem Gelände vom Schullandheim der Tellkampfschule, direkt am Deister in Springe
- demnächst auf dem Gelände vom Jugendgästehaus Gailhof bei Mellendorf

PROGRAMMKOSTEN

Kosten pro Gruppe (Gruppen unter 10 Personen können Ermäßigungen anfragen)

•pro Nachmittag: 40 Euro pro Programmstunde
•pro Tag (6 - 7 Stunden Programm): 180 Euro
•Veranstaltung mit einer Übernachtung : 300 Euro (z.B. 14 Uhr bis 12 Uhr am Folgetag - 10 Std. Programm)
•Wochenende: 500 Euro (z. B. Fr.17 Uhr - So. 14 Uhr - 20 Stunden Programm)

Unterkunfts- und Verpflegungskosten bitte individuell anfragen

Kontakt:

JANUN e.V.
Dipl. Sozpäd. Achim Riemann

Fröbelstr. 5
30451 Hannover

Telefon: 0511-590 91 90
E-Mail: buero@janun-hannover.de

Tschernobyl und seine Folgen

In den stark verstrahlten Gebieten leben noch heute über 3 Mio. Menschen. Besonders dramatisch, die Lage der Kinder, von denen nur rund 20 Prozent laut weißrussischem Gesundheitsministerium gesund sind. Zwölfjährige Kinder leiden unter Bluthochdruck und Magenschleimhautentzündungen. Die Radioaktivität schädigt aber auch die Nieren, die Augen und greift das Nervensystem an. Veränderungen der Organe treten auf. Die Folgen der Strahlung haben für die Kinder und Jugendlichen noch viele Gesichter: So verzögert sie das Wachstum einerseits und lässt die Menschen andererseits schneller altern. Sie genesen langsamer nach Krankheiten – schuld ist die Immunschwäche, auch „Tschernobyl-Aids“ genannt. Stark radioaktiv belastet ist das Gebiet Gomel, rund 80 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Dort hat die Häufigkeit aller Krebserkrankungen in nur zehn Jahren nach dem Super–Gau zwischen 1989 und 1999 bereits um mehr als ein Drittel zugenommen. Der Ausbruch von Magen-, Haut- und Mastdarmkrebs wird 30 Jahre nach dem Reaktorunfall erwartet.
In den hoch belasteten Regionen der Ukraine vervielfachten sich genetische Störungen um den Faktor 15, Fehlbildung treten heute dreimal so häufig auf.
Fast vergessen sind die rund 800.000 zumeist jungen Katastrophenhelfer, die damals aus der ganzen Sowjetunion ohne ausreichenden Schutz zum Reaktor und in die Region um Tschernobyl geschickt wurden. (unter Verwendung von Informationen u.a. von Edmund Lengfelder (Otto Hug Strahleninstitut), Dr. Ute Watermann (Sprecherin IPPNW) Prof. Nesterenko (Institut BELRAD)

Hannover hilft:
JANUN e.V. initiiert seit 15 Jahren Hilfsprojekte in der Tschernobylzone.
Näheres dazu unter www.ostwestbruecke.de

 

Infos:

26. Jahre Tschernobyl

Zum 26. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe geben wir eine Zeitung heraus, in der wir unsere Jugendaustauschfahrt dokumentieren, die wir rund um den 25. Jahrestag 2011 nach Belarus unternommen haben.

In Belarus waren wir auf Einladung des "Unabhängigen Institut für Strahlensicherheit" mit dem wir seit vielen Jahren zusammen arbeiten. Am 25. Jahrestag haben wir an einer Gedenkveranstaltung in einer Schule in der strahlenbelasteten Zone teilgenommen, haben Gomel und ein ausgesiedeltes Dorf besucht, in das einige Alte illegal zurück gekehrt sind. In Minsk haben wir einen Liquidator getroffen, der nach dem Supergau jahrelang in Tschernobyl gearbeitet hat.

Die Zeitung, die sich vor allem an Jugendliche richtet, kann auch in größerer Zahl kostenlos bestellt werden.

Ebenfalls erstellen wir gerade eine Ausstellung zu Tschernobyl, die ebenfalls kostenlos ausleihbar ist und sich vor allem für Schulen eignet.

Näheres zu unseren Tschernobylprojekten unter: www.ostwestbruecke.de


Samstag, 18. November 2017 | PID 33
JANUN e.V. Region Hannover - Fröbelstr. 5 - 30451 Hannover - 0511-5909190 - buero@janun-hannover.de