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History

 

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Die Vorgeschichte des Jugendaustausches beginnt im Jahr 2000, mit der Unterstützung des „Dachverband der Jugend der indigenen Völker Nordrusslands“ durch Öffnet externen Link in neuem FensterJANUN e.V. und ist somit Ausgangspunkt einer ereignisreichen Geschichte voller bewegender Momente und unvergesslicher Erlebnisse. Über die Indigenenorganisation „Zukunft der Erde“ und in Zusammenarbeit mit einem Initiativkreis in Kazym (Bezirk der Stadt Belojarskij) kam es im Sommer 2004 zu einer ersten Reise in den Autonomen Kreis der Chanten und Mansen (CHMAO) im westsibirischen Jugra. Auf Basis dieses vielversprechenden Besuches ist im folgenden Jahr ein Jugendaustausch mit jungen Chanty und Mansi nach Deutschland durchgeführt worden. Mittlerweile hat sich eine feste Partnerschaft entwickelt, so dass es inzwischen jährliche Jugendaustauschprogramme gibt.


Im Folgenden könnt ihr euch die Chronologie unseres Projektes etwas detaillierter anschauen und so einen Überblick über die verschiedenen Reisen mit ihren Thematischen Schwerpunkte erhalten. Viel Spaß bei dieser kleinen Zeitreise. (Es kann vorkommen das bestimmte Abschnitte unvollständig sind. Wir bemühen uns aber nach und nach auch die fehlenden Teile zu ergänzen.)

Monat / Jahr

Was war?

August 2004

Unsere allererste Reise nach Westsibirien. Unter anderem mit der Unterbringung bei Gastfamilien in Kazym, dem Parlament der Völker des russischen Nordens in Chullor sowie dem Aufbau der internationalen Partnerschaft und somit Beginn einer wunderbaren gemeinsamen Geschichte.
August 2005 Der erste Rückaustausch in Deutschland für unsere Partner aus Sibirien.

August 2006

Die zweite Reise nach Westsibirien für dieses Mal 12 Teilnehmer aus Deutschland. Über Moskau ging es per Zugreise nach Kazym, wo wieder eine Unterbringung in Gastfamilien organisiert wurde. Programmpunkte waren u.a. eine Bootstour auf dem Kazym, Aufenthalt im Taiga-Camp und das Parlament der Völker des Nordens.  Im Text von Ina Schröder erfahrt ihr mehr zu diesem Thema.  Einige Eindrücke dazu gibt es in der  Öffnet externen Link in neuem FensterFotogalerie zum Austausch 2006.

Januar/Februar 2007

Ausstellung an der Universität Leipzig, Institut für Ethnologie: Die Geschichte der Erforschung Sibiriens. Mit einer Delegation aus Sibirien und Vorträgen beim Reisepavillon in Hannover.

August 2007

2. Rückaustausch:
12 Teilnehmer aus Sibirien in Deutschland.
Drei Stationen:•   Hannover: ideenHOF, Kinder-FerienCard-Programm im Spielpark Tiefenriede Hannover•   Berlin: Gastfamilien, öffentlicher sibirischer Abend in der Parkaue Friedrichshain•   Wildniscamp Bayerischer Wald: Aufbau eines permanenten Chums im Länderhütten-Camp, Erhalt der Auszeichnung der Vereinten Nationen als offizielles Projekt der UNESCO Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

August 2008

3. Reise nach Westsibirien:
10 Teilnehmer, Moskau, Zugreise, Taiga-Camp: Wirtschaftssimulation und Komposition eines Theaterstücks zu den Themen Kulturelle Diversität, Tradition und Moderne, Identität und Wurzeln.
Und: Zwei Sibirierinnen kommen über den Europäischen Freiwilligendienst EVS für ein Jahr nach Deutschland (ideenHOF und Wildniscamp).
November 2008 Besuch aus Sibirien: Stand auf der internationalen Tourismusmesse in Leipzig.

August 2009

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Dritter

  Rückaustausch in Deutschland mit zwölf Teilnehmer_innn aus Sibirien und einer integrierter Theatertournee. Dabei wurde das 2008 gemeinsam enttworfene Theaterstück einstudiert und anschließend an drei verschiedenen Orten uraufgeführt.

  • Wildniscamp Bayerischer Wald, Aufführung im Amphitheater des Camps
  • Sorbisches Dorf Nebelschütz (Njebjelčicy) in der Oberlausitz, Aufführung beim Dorffest•
  • IdeenHOF, in Hannover drei Aufführungen in der Gesamtschule IGS List.
 

Juli/August 2010

4. Reise nach Westsibirien:
11 Teilnehmer, Moskau, Zugreise, Taiga-Camp in SaranPaul, Produktion eines Films.
August 2011 4. Rückaustausch:
Aufführung des 2010 gedrehten Films auf sibirischen Abendveranstaltungen an verschiedenen Stationen in Deutschland.
August 2012

Nachdem uns unsrere letzte Reise  Richtung Westsibirien in das Taiga-Camp nach SaranPaul führte, stand in diesem Jahr wieder Kazym auf dem Programm.Kazym_2012

 

August 2013 Der Rückaustausch geht in die fünfte Runde, dieses mal mit den Stationen Hamburg, Hallig Hooge und Berlin. Auf dem Programm standen Workshops zum nachhaltigen Tourismus, Gestaltung und Aufführung von „Sibirischen Abenden“ (Hooge und Blumberg) sowie die Auseinandersetzung mit Geschichte der deutsch-russischen Beziehung in Verbindung mit der Frage nach Identität nach innen und außen. Einen ausführlichen Bericht inkl. schöner Bilde findet Ihr dazu in den Beiträgen auf unserer Startseite. Im Rahmen dieses Austausches ist auch ein Radiobeitrag enstanden, den es auf der Website von Öffnet externen Link in neuem FensterRadijojo zu bestaunen gibt.
Aug./Sep. 2014 Neues Jahr, neues Team (bis auf unseren Dauerbrenner Ludwig) und neuer Austauschzyklus. Unter dem Titel „Kleinlich trifft wild: Klischees einer deutsch – sibirischen Begegnung“ führt uns unserer Reise erneut nach Kazym und in das dortige Jugendcamp. Durch eine mehrtägige Tour entlang des Flusses Kazymerhielten wir dabei einen einzigartigen Einblick in die Tradition und Kultur der Chanten und Mansen und konnten diese hautnah erleben. Abgerundet wurde unsere Reise durch einen Besuch der Hauptstadt des Autonomen Kreises der Chanten und Mansen/Jugra, Chanty-Mansijsk. Viele weitere Eindrücke und Informationen zu dieser Reise, erhaltet ihr in einem ausführlichen Beitrag auf unserer Startseite.
 August 2015  Rückaustausch mit den Stationen Berlin – Dresden – Chemnitz/Flöha